Über mich

Formale Qualifikationen

  • Fachkraft Täterarbeit häusliche Gewalt nach BAG TäHG (FTHG®) (2026)
  • Systemische Beraterin, DGSF (2024)
  • Politikwissenschaftlerin, M.A. (2013)
  • Trainerin für Erwachsenenbildung, Ver.di Bildungswerk/Bildungsverein/Hochschule Hannover (2010)

Erfahrungen

  • Beratung und Begleitung von Gruppen und Teams mit Supervision, Moderation, Konfliktmoderation/Mediation und Workshops (seit 2012)
  • Leitung soziale Trainingsgruppen und Einzelprozesse für Männer, die Gewalt in der Partnerschaft ausgeübt haben (seit 2019).
  • Beratung von Einzelpersonen in Prozessen von z.B. persönlicher Veränderung, Lebensberatung etc. (seit 2021).
  • Projektleitung mit und Begleitung von Demokratie-Aktivist*innen in Belarus (2009 bis 2016) und der Ukraine (2014).
  • Auslandsaufenthalte in Schottland (Praktikum 2000), Russland (Freiwilligendienst im sozialen Bereich 2003/2004), Südafrika (Studium 2007).

Persönlicher Hintergrund

  • Ich bin das Pronomen sie/ihr gewöhnt, wenn über mich gesprochen wird und bin, seit ich mich erinnern kann, mit gängigen Geschlechterklischees am hadern.
  • Neun Jahre lang habe ich in einem Hausprojekt gelebt und bin Elternteil von zwei Kindern.
  • Mein Leben und Arbeiten versuche ich immer anhand der Suche nach politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Veränderungen auszurichten. Dabei inspiriert mich u.a. die Idee Transformativer Gerechtigkeit.
  • Ich fühle mich in progressiven sozialen Bewegungen zu Hause und habe viel mit Vereinen, Initiativen und selbstorganisierten, basisdemokratischen und konsensorientierten Gruppen gearbeitet.
  • Und nicht zuletzt spielt meine eigene Reflexion und Entwicklung in meiner Arbeit eine Rolle, denn ich lerne ständig weiter – so auch über mich selbst.

Haltung und Werte

  • Alle Menschen können Ihr Verhalten verändern.
  • Alle Menschen sind gleich viel wert.
  • Menschen, die Diskriminierung erleben und erlebt haben, brauchen u.U. parteilichen Raum und Unterstützung.
  • Menschen, die Diskriminierung und Gewalt ausüben oder ausgeübt haben, können daran arbeiten, dies nicht wieder zu tun.
  • Fehlerfreundlichkeit ist einer der Schlüssel zu Veränderung.
  • Ich kann meinem Gegenüber als Mensch wertschätzend begegnen und gleichzeitig bestimmtes Verhalten klar als nicht in Ordnung benennen.